Die Reise beginnt beim Bier auf einer Terrasse in Bogenhausen, damals vor München gelegen, und führt uns ins sinnliche Italien, an der Seite eines Mannes, der zwischen Ironie und Leidenschaft, zwischen Sinnlichkeit und marmorner Klassik immer wieder grandios den Bogen spannt.
Auf dem Programm steht hauptsächlich Prosa; aus der „Reise von München nach Genua“, „Die Bäder von Lucca“, „Die Stadt Lucca“, „Florentinische Nächte“ und „Die Memoiren des Herrn Schnabelewopski“, dazwischen Lyrik aus Neue Gedichte, Romanzen
und dem Lyrischen Intermezzo.

Der Schauspieler und Musiker Ernst Matthias Friedrich war bereits mehrmals in der Pasinger Fabrik zu Gast und ist zur Zeit am Metropol-Theater u.a. in „Die drei Leben der Lucie Cabrol“ zu sehen.
Christian Ludwig Mayer, fester Bestandteil der Münchner Jazzszene, komponiert und geht als Pianist und Akkordeonspieler mit dem Auwald Trio neue Wege zwischen Romantik und Jazz.
Anekdote:
Als Heine einst bei seinem neidvoll bewunderten Goethe endlich ein Date bekam, heißt es, habe er auf die Frage Goethens: „Woran arbeiten Sie gerade, Herr Heine?“ geantwortet: „An einem Faust.“ Goethes Gesichtsausdruck ist uns nicht überliefert.
Aber Heine war auch im „Land wo die Zitronen blühn“. So, wie nur Heine reisen kann. Und reflektierte dort über Goethes Reise. Aber dies und den Zwist, den er auf dieser Reise mit seinem Dichterkollegen, dem Graf v. Platen, austrug, lassen wir einfach beiseite und widmen uns ganz der Sinnlichkeit.
Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik.